Suchmaschinenoptimierung: Sinkende Relevanz des Anchor-Textes?
In der englischen SEO-Blog-Szene wird derzeit darüber spekuliert, ob Google die Relevanz des Anchor-Textes (Ankertext = Text welcher verlinkt wurde) im Algorithmus deutlich gesenkt hat.
In der Suchmaschinenoptimierung spielt derzeit (noch) der Anchor-Text, eine bedeutende Rolle hinsichtlich dem Ranking einer Seite. Viele Optimierer verwenden fast ausschließlich das Keyword, auf welches optimiert wurde, als Linktext (<a href=”http://www.example.com”>Keyword</a>), um auf die eigene Seite zu verweisen.
Doch wenn man natürliche, freiwillige Links betrachtet, werden die meist mit “hier” oder dem “Domainnamen” betitelt.
Somit sollte es für Google relativ einfach sein, natürliche Links von gekauften, getauschten und optimierten Links zu unterscheiden.
Wenn eine Seite mit 100 eingehenden Links 90 Mal mit dem Keyword verlinkt wurde, ist das ein klares Indiz für eine optimierte Seite. Dagegen deutet eine Seite mit 100 eingehenden Links und vielen verschiedenen Linktexten (”hier”, “Domainnamen”,…) auf freiwillig gesetzte Links. Der Inhalt dieser Seiten ist für die Besucher vermutlich eher interessant und somit sollte Google das Bestreben haben, dies im Ranking zu berücksichtigen.
Es bleibt also abzuwarten, inwiefern sich das Ranking von Seiten mit dutzenden gleichen Linktexten in nächster Zeit verändern wird.
Die Wörter vor und nach dem Link spielen sicherlich eine Rolle wie die Themenrelevanz der verweisenden Seite.
Solider Linkaufbau sollte mit einer Mischung von Synonymen und verwandten Begrifflichkeiten betrieben werden und ein Link darf durchaus auch mal so aussehen, um natürlich zu wirken:
Weiterführende Informationen zu “Keyword” bekommen Sie <a href=”http://www.example.com”>hier</a>
Weiterführende Informationen zu “Keyword” bekommen Sie unter <a href=”http://www.example.com”>www.example.com</a>
Einen interessanten Artikel zum Linkaufbau gibt es übrigens im Sasushi-Blog:
LSO und Linkbuilding - Sasushi-Blog.
Web-Usability - Ein kleines Beispiel
Gute Nutzerfreundlichkeit und Bedienung einer Internetseite zeichnen sich auch durch die Verwendung von gewissen Standards, die sich in den letzten Jahren im Web etabliert haben, aus.
Ich betrachte mich selbst als Internet-affin und gerade eben, oder vielleicht gerade deshalb, fiel mir die Benutzung von www.arcor.de für einen Augenblick schwer. Beim Anlegen eines zusätzlichen, privaten E-Mailaccounts klickte ich auf den Browser-Zurück-Button, in der Annahme eine falsche Auswahl getroffen zu haben. Grund des Verhaltens war ein Sternchen neben dem Formularfeld “Firma”. Der Stern steht gewöhnlich für Pflichtfelder, die zwingend angegeben werden müssen. Nicht so bei den Formularfeldern von Arcor.
Bei Arcor stehen die Sterne für “freiwillige Angaben”.
Gerade die Usability von Internetseiten sollte sich an gewissen Standards im Web orientieren.
Auch wenn dieses Beispiel für manche unbedeutsam oder als kleinlich abgestempelt wird, zeigt sich wie diese kleinen Dinge Einfluss auf die Bedienbarkeit haben können. Aus diesem Grund sollte beim Webdesign auf Standards geachtet werden. Schließlich findet man beim Auto das Gaspedal auch immer rechts.
Internet bei der Mediennutzung der 14- bis 19-Jährige vorn
Aktuell wurde die neue ARD/ZDF-Onlinestudie 2008 veröffentlicht.
Aus den Zahlen geht hervor, dass das Medium “Internet” unter den 14- bis 19-Jährigen vor Radio und Fernsehen genutzt wird. Demnach ist diese Gruppe im Durchschnitt täglich 120 Minuten online.
100 Minuten schauen sie Fernsehen und 97 Minuten lauschen sie Radio.
Unter den Erwachsenen beträgt die tägliche Online-Nutzung im Durchschnitt 58 Minuten und ist damit 4 Minuten länger als im Vorjahreszeitraum.
Für 62 Prozent aller Internetnutzer steht hierbei die Informationsbeschaffung im Vordergrund und für lediglich 19 Prozent besitzen die Unterhaltungsangebote einen höheren Stellenwert.
Die stetige Steigerung der Nutzung des Mediums “Internet” führt auch zu einer Steigerung des Stellenwertes der Online-Werbung. So wurde im ersten Halbjahr 2008 in Deutschland im Internet 665 Mio. Euro brutto umgesetzt, was eine Steigerung von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet wie im Media-Blog nachzulesen ist.
Probleme mit Flash-Objekten nach Firefox 3-Installation
Seit der Installation von Firefox in der Version 3 wurden auf meinem Rechner (Vista) manche Flashanimationen auf diversen Internetseiten nicht mehr angezeigt. Ich konnte dabei allerdings keine Regelmäßigkeiten entdecken.
Scheinbar willkürlich wurden manche eingebetteten Flash-Objekte angezeigt und manche nicht.
Nach langem Suchen habe ich nun den Grund des Fehlverhaltens gefunden.
Schuld ist das Firefox-Plugin “Adblocker”. Nach dem Deaktivieren und dem Neustart des Browsers funktioniert nun wieder alles einwandfrei.
Abstand im IE größer wegen margin-Verdoppelung im float-Element
Immer wieder wird man bei der Umsetzung in HTML/CSS mit dem IE Doubled Float-Margin Bug konfrontiert.
Der Internet-Explorer (IE) verdoppelt bis zur Version 6 den margin-Abstand eines Elementes wenn es mit “float” versehen wurde. Beispielsweise besitzt ein links gefloatetes Element mit der Angabe von “margin-left:25px;” im IE einen Abstand von 50px.
#beispiel {
float: left;
margin-left: 25px;
}
Abhilfe schafft eine einfach CSS-Angabe um den Bug zu eliminieren.
Bei den gefloateten Elementen, die mit einem “margin” versehen wurden, ein “display:inline;” einfügen.
Dieses Attribut hat keinerlei sonstige Auswirkungen, da jedes gefloatete Element automatisch ein Blockelement ist und die Eigenschaft “display:inline;” daran nichts ändert.
#beispiel {
float: left;
margin-left: 25px;
display: inline;
}
Internet Marketing Stammtisch in Köln
Gestern Abend fand in Köln, genauer gesagt in der Rhein-Energie-Stadionkneipe 12. Mann, der Internet Marketing Stammtisch 2008 statt. Und wir waren ebenfalls dabei.
Neue Kontakte und zahlreiche nette Gespräche wurden in lockerer Atmosphäre geführt.
Dank Sponsoren gab es Kölsch & Buffet.
Einen Bericht und Fotos der Veranstaltung findet man im Hitmeister-Blog.
Blogbeiträge zu diesem Treffen sind zudem bei peruns weblog, Bloglike und Fabian Brüssel zu finden.
Neue Tapete für die Website? Seite mit schicken Mustern
Wem der Hintergrund seiner Internetseite zu langweilig wird und gerne einen Tapetenwechsel vollziehen möchte, dem möchte ich hier die Seite DinPattern vorstellen.
60 trendige Hintergrundmuster kann man auf der Seite bewundern, live im Browser anschauen und bei gefallen kostenlos downloaden.
Webkataloge, ODP (Open Directory Project)
Webkataloge eignen sich nach wie vor, um die eigene Internetseite bekannter zu machen und wichtige Backlinks zu generieren, die wiederum wichtig für das Ranking in den Suchmaschinen sind. Google hatte Anfang 2007 angefangen, zahlreiche Webkataloge abzustrafen. Hierbei wurden sehr viele aus dem Index genommen oder auf PR 0 zurückgestuft. Nach wie vor gibt es aber redaktionell gut sortierte Verzeichnisse, in denen sich ein Eintrag lohnt. Websitebetreiber, die ihre Internetseite in Webkatalogen einstellen möchten, sollten sich genau ansehen, ob die Qualität des Kataloges passt. Es gibt zahlreiche Dinge die dabei beachtet werden sollten wie z.B.:
- keine Kataloge mit Backlinkpflicht
- keine Kataloge mit vielen leeren Seiten, die möglicherweise nur Adwords als “Inhalt” bieten
- zur Webseite passende Themenkataloge bevorzugen
- Gut lesbare Titel und informative Beschreibungen, denen man die redaktionelle Pflege ansieht
Im @-web Suchmaschinen Weblog findet man darüber weitere Details.
Mit der bekannteste und von zahlreichen Editoren gepflegter Katalog ist das Open Directory Project. Das Directory of Mozilla (DMOZ) wurde am 5. Juni 1998 offiziell gestartet und konnte dieses Jahr seinen 10. Geburtstag feiern. Das Verzeichnis enthält Verweise zu 4 584 079 Websites.
80 140 freiwillige Redakteure bearbeiteten über 590 000 Kategorien. Quelle: @-web
Ein Eintrag in dieses Verzeichnis ist wertvoll. Da die Inhalte in zahlreiche weiteren Verzeichnissen übernommen werden. Bekanntester Abnehmer ist Google mit dem Google Directory. Somit erhält man zahlreiche neue Backlinks mit nur einem Eintrag. Leider kann die Aufnahme in das Verzeichnis sehr lange dauern oder der Antrag wird aus unerklärlichen Gründen abgelehnt.
Hier kann man eventuell eine andere passende Kategorie suchen und um Aufnahme hoffen.
Selbstverständlich kann man sich auch selbst als Editor für eine Kategorie bewerben.
Mit dem Branchencenter bei Google Maps
Google bietet mit dem Branchencenter eine Möglichkeit, das eigene Unternehmen bei der lokalen Suche zu bewerben.
Damit lassen sich Anschrift einer Firma zusätzlich mit Logo, Öffnungszeiten, einer kurzen Beschreibung, Fotos sowie weiteren Informationen unter Google Maps finden. Zudem kann man seinen Webauftritt prominenter in den Suchergebnissen platzieren, wenn eine lokale Suche getätigt wurde. Lokalspezifische Suchergebnisse werden oberhalb der übrigen Ergebnisse angezeigt.
Der Eintrag wird verifiziert, indem zum Abschluss der Dateingabe durch SMS oder durch einen Rückruf von Google ein PIN eingegeben werden muss, welcher zuvor auf der Seite gezeigt wurde. Alternativ kann man das auch über den Postweg vornehmen, was allerdins 2-3 Wochen dauert. Der Anruf erfolgt unmittelbar nach abschließendem Klick.
Beispieleintrag der fipart GmbH, den ich gestern angelegt habe.
Unter www.google.de/local/add/ kann man sein Unternehmen selbst kostenlos eintragen.
Zusätzlich hilfreiche Tipps zur Optimierung des Eintrages gibt es im SEO Marketing Blog.
Firefox mit zunehmendem Marktanteil
Nach Erscheinen von Firefox in der Version 3 kursieren auch neue Meldungen über den Marktanteil von Firefox. Aus Sicht der Marktforscher von Net Applications hat der Anteil von Mai bis in diesen Monat von 18,41 auf 19,17 Prozent zugenommen. Demgegenüber hat der Internet Explorer von Microsoft 0,8 Prozentpunkte verloren und weist nun 72,95 Prozent auf.
Über den Marktanteil von Firefox kursieren unterschiedliche Zahlen.
Fakt ist dabei, dass die Nutzerzahl stetig steigt. Insbesondere bei den Vielsurfern ist der Browser der Mozilla-Stiftung durch seine Erweiterbarkeit, den zahlreichen Extensions und der Herkunft aus der Open-Source-Community sehr beliebt.
Das gilt auch für die neue Version Firefox 3. Zahlreiche Features wie z.B. die neue, schnellere Browser-Engine, den überarbeiteten Download-Manager, die neue Lesezeichen-Verwaltung, das Speichern von kompletten Sitzungen oder die intelligente Adresszeile machen die neue Version besser den je. Bereits in den ersten 24 Stunden verzeichnete Firefox 3 insgesamt über acht Millionen Downloads.


