Browser Chrome ist fertig - Marktanteil bis jetzt gering

Googles Browser “Chrome” hat nach 3 Monaten den Betastatus verlassen.
Die Fertigstellung beinhaltet laut Hersteller zahlreiche Verbesserungen. So soll die integrierte Javascrip-Engine nochmals 1,5-mal schneller als in der Beta-Version sein.

Seit der Einführung im September diesen Jahres hat sich der Marktanteil allerdings nicht großartig verändert. Nach Blick in die Statistiken von mehreren eigenen Webprojekten zeigt der Anteil des neuen Browsers weniger als 1% Anteil. Der Browser wird von den meisten Internetbenutzern links liegen gelassen.
Mit Vorinstallationen seitens verschiedener Hardware-Hersteller möchte Google dem nun entgegen wirken.

Auch andere Browserhersteller wie z.B. Opera, die neben IE und Firefox ein Schattendasein führen, versuchen durch Neuerscheinungen zu punkten und Marktanteile zu generieren. So veröffentlichte der norwegische Hersteller Opera erst kürzlich die Version 10 seinen Browsers.

Mediamarkt.de - Vergebliche Suche nach der Produktsuche

Ein weiteres Beispiel schlechter Benutzbarkeit einer Internetseite.
Soeben wollte ich mich auf der Website von Media Markt (www.mediamarkt.de) über Kühlschränke informieren, da mein Kühlschrank zu Hause langsam den Geist aufgibt.
Das ist aber nicht so einfach. Ich habe es sogar aufgegeben, denn ich konnte keine Kühlschränke finden.
Vergeblich suchte ich eine Produktsuche, um nach Eingabe des Suchwortes „Kühlschrank“ eine Auswahl an geeigneten Kühlgeräten zu bekommen.

Entweder es gibt tatsächlich keine Suchfunktion auf der Seite, oder diese ist so gut versteckt, dass ich sie nicht finden kann. Ich bin doch nicht blöd, oder?

Eine gut strukturierte Navigation und Preise zu den einzelnen Produkten sucht man ebenfalls vergebens.

Ich habe resigniert. Meinen Kühlschrank kaufe ich woanders.

BlackBerry - Trackball defekt - 6 Wochen Reparatur

Heute kam endlich der lang ersehnte Anruf.
Mein Handy, Modell BlackBerry Pearl, ist nach insgesamt 6 Wochen Reparatur wieder da.
Vor genau 6 Wochen und einem Tag habe ich das Gerät zur Reparatur gegeben, da das Scrollrad (Trackball) nicht mehr funktionierte. Bereits einige Zeit davor reagierte der Trackball immer schlechter. Eine selbst durchgeführte Reinigung hat leider ebenfalls nicht den gewünschten Erfolg gebracht.
So blieb nur der Weg der Reklamation.

Nach genau 3 Wochen habe ich das Gerät wieder erhalten. Vermutlich wurde keine Reparatur durchgeführt, da der BlackBerry nach wie vor nicht funktionierte. Der Scrollball war immer noch defekt.
Aus diesem Grund habe ich das Gerät erneut eingesendet.

Heute, nach 3 weiteren Wochen, kam nun ein Austauschgerät.
Seltsamerweise steht nun Vodafone darauf, obwohl ich meinen Vetrag bei T-Mobile habe.
Aber das stört mich ehrlich gesagt nicht weiter.
Hauptsache ein neues, funktionierendes Gerät.

BlackBerry Pearl 8100

BlackBerry Pearl 8100

Web-Usability - Telekommikationsunternehmen beseitigt Hürden

Vor einiger Zeit habe ich über das Beispiel “Registration bei Arcor” gebloggt.
Es ging über die Wichtigkeit der Einhaltung von Webstandards. Bei der Registration zu einem Emailaccount waren freiwillige Felder (optionale Angaben) mit einem Stern markiert. Doch der Stern ist längst zum Standard für Pflichtangaben geworden.
Das sorgte vor einigen Wochen bei mir und vermutlich bei zahlreichen anderen Benutzern für Verwirrung.

Gerade eben wurde ich von einem Bekannten aufmerksam gemacht, dass Arcor nun die Registration geändert hat. Sie haben sich dem Standard angeschlossen. Der Stern markiert nun wie bei den meisten Formularen, die im Web zu finden sind, die Pflichtangaben.
Ob es an meinem Blogbeitrag lag? Das Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, etablierte Standards zu berücksichtigen.

Vorher:

Formularfelder bei Arcor - Beispiel schlechter Usability

Nachher:

Full Value of Search - Google zeigt Studien zum Suchverhalten

Bereits vor ein paar Wochen hat Google Studien zum Suchverhalten auf der Seite www.full-value-of-search.de veröffentlicht.
Auf dieser Seite bekommt man Informationen, die für Suchmaschinenoptimierer und Webseitenbetreiber interessant sind. Beispielsweise wird auf den Suchanlass mit Fallbeispielen wie speziellen Ereignissen oder die Suchworteingabe (Wonach wird gesucht?) Bezug genommen.
Aber auch der Betrachtungsverlauf der Suchergebnisseite oder die Wirkung von AdWords im Media-Mix wurden in den Studien untersucht.
Zwar wird oft Bezug auf AdWords genommen und viele Erkenntnisse sind bereits bekannt, dennoch lohnt sich der Besuch der Seite. Die einzelnen Studien kann man auch als PDF downloaden.

Anzahl Keywords pro Suchanfrage

Anzahl Keywords pro Suchanfrage

Befreiphone - Wettbewerb zur OMD

Anlässlich der Online Marketing Messe am 17./18.09. in Düsseldorf hat Macnotes.de als Sponsor der Layer-Ads OMclub-Veranstaltung am 17.09. einen kleinen Suchmaschinenoptimierungs-Wettbewerb ins Leben gerufen.
Derjenige, der es mit dem Begriff “Befreiphone” auf den 1. Platz der Suchergebnisse von Google schafft, erhält ein kostenloses simlockfreies I-Phone im Wert von ca. 1000 €. Punkt 22.00 Uhr wird auf der Veranstaltung der Sieger gekürt. Mitmachen kann jeder, wobei man genau zu diesem Zeitpunkt mit dem Suchwort Befreiphone erstplaziert sein muss.
Zeit zum umfangreichen Optimieren bleibt bei diesem Wettbewerb nicht gerade und die Mitbewerberdichte ist auch nicht gerade gering.
Derzeit steht übrigens (noch) der Veranstalter Macnotes selbst auf dem 1. Platz.

Eine Aktion dieser Art ist übrigens eine ideale Möglichkeit, um Backlinks und Aufmerksamkeit zu generieren. Bereits kurz nach Veröffentlichung finden sich zahlreiche Blogbeiträge zu diesem Wettbewerb im Index der Suchmaschinen und meist wird dabei der Wettbewerbsveranstalter “Macnotes.de” genannt und verlinkt.
Mitgemacht und optimiert auf Befreiphone haben z.B.:

Nur noch wenige Tage bis zur OMD in Düsseldorf

Am 17. und 18. September findet wieder mal die Onlinemarketing-Messe in Düsseldorf (OMD) statt.
Auch in diesem Jahr werde ich wieder mit meinem Kollegen Oliver von der fipart GmbH vor Ort sein.
Für den Abend haben wir uns Karten für die Online Marketing Lounge besorgt.
Wir freuen uns auf interessante Gespräche und Begegnungen.

Erste Sicherheitslücken in Google Chrome entdeckt

Kaum ist der Browser veröffentlicht, werden erste Meldungen über kritische Sicherheitslücken und Schwachstellen im Chrome-Browser gemeldet. Man darf allerdings nicht vergessen, dass es momentan nur eine Testversion ist. Da müssen die Entwickler nochmals nachbessern bis zur finalen Version.
Es melden sich zudem zahlreiche kritische Stimmen zum neuen Browser:

Google Chrome – Der Browser im Praxistest

Eines Vorweg: Der Browser hält was er verspricht und überzeugt in der Anwendung.
Schon die Installation ging rasend schnell.
Nach dem 1. Starten wird gefragt, ob Google als Standardsuchmaschine verwendet werden soll oder alternativ eine andere Suchmaschine. Ein cleverer Schachzug. Somit kann man nicht die Behauptung aufstellen, Google zwänge einem gleich noch die Suchmaschine auf.

Überragende Geschwindigkeit. Super schneller Seitenaufbau

Die Geschwindigkeit des Browsers ist beeindruckend.
Eine Seite lädt wesentlich schneller als mit anderen Browsern.
Die Oberfläche ist schlicht und einfach gehalten.
So wie man es bereits von der Suchmaschine kennt.
Ein extra Suchfeld, um in Suchmaschinen zu suchen, gibt es nicht. Vereint mit der Adresszeile werden beim Tippen bereits Vorschläge unterbreitet und man kann auf einfache Art und Weise ebenfalls in den Suchergebnisseiten der Suchmaschine stöbern.

Einfache Lesezeichenverwaltung ohne Verwaltung

Die Lesezeichenveraltung zeigt auf den 1. Blick für User, die viele Lesezeichen zu verwalten haben, Schwächen. Ich vermisse hierbei eine umfangreiche Verwaltung für meine Lesezeichen.

Speziell Webdesigner fragen sich, ob der neue Browser die gestalteten Internetseiten korrekt darstellt. Und wie bereits vermutet, zeigt der Browser auch hier keine Schwächen.
Konforme Internetseiten werden auf den 1.Blick korrekt dargestellt.

Obwohl mich der Praxistest überzeugte, werde ich dennoch weiterhin Firefox treu bleiben, da ich auf die zahlreichen Erweiterungen für den Firefox bei meiner täglichen Nutzung nicht verzichten möchte.

Zahlreiche Blogger haben das Thema natürlich ebenfalls aufgegriffen:

Google startet mit eigenem Browser

Wie aktuell bekannt wurde, bietet der Suchmaschinenprimus eine erste Testversion vom eigenen Browser zum Download an.
Heimlich still und leise wurde der kostenlos erhältliche Browser entwickelt.
Ich bin gespannt wie die Resonanz sein wird.
Seit vielen Jahren dominiert der Internet Explorer von Microsoft den Markt, obwohl der Browser stetig Marktanteile einbußen musste, da Firefox von Mozilla zunehmend populärer wurde. Mit der Einführung von Google Chrome wird der Konkurrenzkampf zwischen den Browser-Herstellern noch intensiver.
Mal sehen aus welchem Lager (Internet-Explorer, Mozilla) eher die Bereitschaft für einen Umstieg auf Google Chrome bestehen wird.
Google Chrome soll schneller, benutzerfreundlicher und sicherer sein.
Die Technik hinter dem Browser beruht auf Apples Webkit und Elementen von Mozillas Firefox. Somit sollte die Rendering-Engine dazu in der Lage sein, standardkonforme Internetseiten korrekt darzustellen. Letztendlich wird es der Praxistest zeigen.
Die Einführung werden Datenschützer sicherlich genau beobachten, da sie dem Unternehmen bereits mehrfach vorgeworfen haben, zu viele Daten der Nutzer zu speichern.