Internet Marketing Köln 2009

Wie im letzten Jahr findet am 04. Juni diesen Jahres wieder der Internet Marketing Stammtisch in der Kölner RheinEnergie Stadion-Kneipe 12. Mann statt.
Ab 30.03.2009 kann man sich für diese Veranstaltung, in der sich die Online-Szene zum Austausch trifft, anmelden.
Die Teilnahme und die Verpflegung (Fingerfood & Kölsch) sind Dank den Sponsoren kostenlos.
Wir werden voraussichtlich wieder mit unserem Kollegen Oliver die Reise nach Köln antreten, um ein paar kurzweilige Stunden zu erleben und interessante Gespräche zu führen.
Nähere Informationen zur Veranstaltung findet man auf der Seite des Veranstalters.

In eigener Sache: Rieger-Lampprecht.de - Relaunch

Nach knapp 4 Jahren war es an der Zeit für eine Neugestaltung von unserer Agenturseite.
Diesen Anlass haben wir zudem genutzt, um auch ein Redesign unseres Logos zu vollziehen.

vorher

nachher

Siehe: www.rieger-lampprecht.de

Inhaltlich werden wir in den nächsten Wochen noch einige Erneuerungen vornehmen und zusätzliche Seiten online stellen.
Anregungen und Kritik nehmen wir gerne entgegen!

Favicon steigert Wiedererkennungswert

Viele Websites verwenden es. Das Favicon. Es ist eine 16×16 Pixel große Grafik und wird vor der URL in der Adresszeile des Browsers angezeigt und bietet einen entscheidenden Vorteil:

Der Wiedererkennungswert wird gesteigert.

Die meisten Browser speichern die kleinen Bildchen mit in den Favoriten, Bookmarks oder Lesezeichen und helfen dem Benutzer somit gespeicherte Webseiten schneller zu finden.
Daher empfiehlt sich die Verwendung eines Favicons.

Gestalten kann man ein Favicon mit nahezu jedem Grafiktool. Doch nur wenige bieten die Exportfunktion in das notwendige Format .ico.
Das kostenlose Tool Irfan View kann es. Ebenfalls gibt es zahlreiche Online-Tools, um z.B. vom .gif-Format eine Umwandlung in .ico zu erstellen.  Ein einfacher Generator ist www.favicon-generator.de.

Ebenfalls beherrschen mittlerweile einige Browser die Darstellung von animierten Favicons im .gif-Format.
Browser wie der IE7 können es (noch) nicht.
Daher sollten beide Formate im <head>-Bereich eingebunden werden.


<link rel="SHORTCUT ICON" href="../img/favicon.ico" />
<link rel="icon" href="../img/animated_favicon.gif" type="image/gif" />

Google hat aktuell ein neues Favicon eingeführt.

Zur schlichten Suchseite wirkt es sehr bunt, wie manche meinen.
Und dabei lag der letzte Wechsel noch gar nicht lange zurück. Erst im Mai 2008 fand eine Umstellung statt.

Skihelme - Extreme Nachfrage

Nach dem tragischen Unfall von Ministerpräsident Althaus und der damit verbundenen Berichterstattung sowie den Forderungen nach einer Skihelmpflicht verzeichnen Händler und Verkäufer eine extreme Nachfrage nach Ski- und Snowboardhelmen. Der Helm wird Anfang Januar zum Verkaufsschlager. Nach Branchenangaben werden 5 Mal mehr Skihelme verkauft als im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt und Schätzungen zufolge werden es vermutlich 1 Million verkaufter Helme.
Auch ein Blick in Google Trends nach der Sucheingabe “Skihelm” zeigt die enorme Nachfrage:

Der Gesundheit der Skifahrer tut es gut und die Helmverkäufer reiben sich die Hände.
Aber die Popularität macht auch vor Suchmaschinenoptimierern und Affiliates nicht halt.
Der Hype bietet für viele eine Möglichkeit, etwas Profit daraus zu schlagen.

Lesenswertete Berichte zur großen Skihelm-Nachfrage auch auf:

Neue Suchmaschine für christliche Inhalte - Linkbait?

Soeben habe ich auf diversen Blogs (z.B. blogtopf.de) die Nachricht über den Start einer neuen Suchmaschine, die vor sündigen Inhalten schützen soll, gelesen.
CatholicGoogle.com filtert angeblich pornografische Inhalte.
Auch auf Bild.de befindet sich derzeit ein Bericht über den neuen Suchdienst auf der Startseite.

Dort versucht Google, alle Suchergebnisse nach katholischen Grundsätzen zu filtern…

steht in diesem Bericht. Da könnte der Leser meinen, dass Google sogar der Betreiber von CatholicGoogle sei.
Dem ist allerdings nicht so. Eine whois-Abfrage brachte folgendes hervor: Eingetragen ist die Domain auf einen gewissen Herrn “Paul Mulhern”.
Herr Mulhern betreibt ebenfalls ein Unternehmen für Suchmaschinenoptimierung.
Siehe: www.webseosoftware.com

Da nun viele Portale über die neue “christliche” Suchmaschine berichten, und somit viele eingehende Links erzeugt werden, stufe ich diese Geschichte in die Kategorien “Linkbait” oder “Virales Marketing” ein.

Da wundert es mich nicht, dass beispielsweise die Suche nach “Sex” in der Suchmaschine mit dem Heiligenschein skurrile Ergebnisse liefert.

Haarsträubende Ergebnisse, die CatholicGoogle.com zusätzlich ins Gerede bringen.
Mal sehen wie lange Google diesen Dienst toleriert.

Webdesign: Download kostenloser Schriften

Beim Design einer Website, insbesondere bei der Wahl der Typografie bleiben im Web nicht viele Möglichkeiten. Standardschriften wie Arial oder Verdana werden aufgrund ihrer großen Verbreitung und Verfügbarkeit zurecht verwendet. Um der eigenen Internetseite eine individuelle Note zu verpassen, können beispielsweise die Überschriften in einer ausgefallenen Schriftart gestaltet sein. In den vorherigen Artikeln über Image-Replacement-Techniken habe ich erläutert, wie man unter Berücksichtigung von semantisch korrektem (X)HTML, Grafiken ersetzen lassen kann.

Eine empfehlenswerte Seite mit ausgefallenen Schriften ist dafont.com. Auf dieser Seite befinden sich zahlreiche Schriftarten zum kostenlosen Download.

Neben dem Download-Button befinden sich Informationen zu den Lizenzbestimmungen.
Zahlreiche Schriften können frei für kommerzielle Zwecke verwendet werden.

sIFR 3 - Image-Replacement - Teil 2

Nachdem ich im 1. Teil über die Phark-Methode berichtet habe, welche eine Grafik als Überschrift verwendet,  möchte ich nun eine weitere Image-Replacement-Technik vorstellen.

sIFR 3

sIFR 3 - Demo

sIFR 3 - Demo

sIFR 3 basiert auf Javascript und Flash. Dabei können Inhalte eines bestimmten (X)HTML-Tags durch spezielle flashbasierte Schriften ersetzt werden. So sind fast alle Schriftarten möglich und eröffnen dem Webdesigner enorme Gestaltungsfreiheiten.
So können beispielsweise Überschriften automatisiert ersetzt werden. Das ist der große Vorteil zur Phark-Methode. Die Überschriften werden ohne weiteres zutun einfach ersetzt und man spart somit erheblichen Zeitaufwand.
Bei Browsern, die sIFR3 nicht unterstützen erscheinen die in HTML bzw. CSS deklarierten Überschriften. Damit wird diese Technik den Anforderungen an Usability und Barrierefreiheit gerecht.

sIFR 3 kann hier heruntergeladen werden. Eine Demo befindet sich im Downloadordner.
Man beachte, dass zur Demo die Dateien auf einen Webserver übertragen werden müssen.

Zum Erstellen einer Schriftart muss man die Datei sifr.fla in Flash öffnen und auf der weißen Fläche einen Doppelklick machen.

sifr.fla geöffnet in Flash

sifr.fla geöffnet in Flash

Ersetzt man nun die Worte durch einen beliebigen Buchstaben (z.B. „a“) und wählt eine Schriftart aus, wird diese anschließend verwendet. Möchte man auch kursiv und fett verwenden, muss man zusätzlich 2 Mal “a” eintippen und den Buchstaben dementsprechend formatieren.

Um deutsche Umlaute verwenden zu können muss unter „Eigenschaften“ -> „Einbetten…“ bei gedrückter STRG-Taste zusätzlich „Lateinisch einfach“ aktiviert werden.
Anschließend kann die Datei unter „Datei -> Exportieren > Film exportieren“ zur Verwendung speichern.

Die Dateien anschließend wie in der Demo einbinden und Texte deklarieren, die ersetzt werden sollen.

Vorteile von sIFR 3

Nachteile von sIFR 3

Eine Alternative zu sIFR ist Typeface.js. Über die Variante Typeface wird auf folgenden Blogs eingegangen:

Überschriften als Grafik - Teil1

Überschriften als Grafik unter Berücksichtigung von semantisch korrektem (X)HTML durch Ersetzen von (X)HTML-Elementen.

Beim Gestalten von Internetseiten kann es vorkommen, dass man Überschriften in Schriftarten gestalten möchte, die standardmäßig nicht für jeden Besucher verfügbar sind.
Da bleibt oftmals nur die Möglichkeit die ästhetisch gestalteten Überschriften als Grafik einzubinden.
Grafiken haben jedoch entscheidende Nachteile. Suchmaschinen, in deren Ranking- Algorithmus die Überschriften große Relevanz besitzen, können derzeit noch keine Grafiken lesen bzw. indizieren. Den Überschriften kommt bei der Suchmaschinenoptimierung besondere Relevanz zu und aus dem Aspekt der Barrierefreiheit sollten ebenfalls keine Grafiken als Text dargestellt werden.
Doch es gibt Möglichkeiten korrekte Semantik und Struktur von (X)HTML-Elementen unter Einsatz von Text-Grafiken beizubehalten.
Der Einsatz von Image-Replacement-Techniken ermöglicht das Ersetzen von (X)HTML-Elementen durch Grafiken.

Eine bewährte Methode möchte ich nun vorstellen.
Die „Phark-Methode“ ist eine einfache Methode, in der eine Überschrift einen Hintergrund zugewiesen wird.
Der Text wird dabei über die CSS-Eigenschaft „text-ident“ versteckt.
Die Eigenschaft „text-ident“ definiert die Einrückung der ersten Zeile eines Elementes.

So kann eine Überschrift 1. Ordnung einfach verwendet werden:

<h1>Das ist eine Überschrift, die von einer Grafik ersetzt wird</h1>

Das dazugehörige CSS sieht so aus:

h1 {
background-image: url (urlzurgrafik/h1-ueberschrift.gif)
height: 30px;
width:400px;
text-ident: -999em;
}

Bei abgeschaltenem CSS wird in diesem Fall einfach der Text h1 angezeigt.

Bei verschiedenen Überschriften nutzt man einfach Klassen oder IDs und kann dabei noch aus Suchmaschinenoptimierungssicht das Keyword verwenden.

Überschriftsgrafik:

<h1 id="keyword">Eine besondere Überschrift</h1>

Vorteile der Phark-Methode

Nachteile der Phark-Methode

Im nächsten Teil der Serie über Schriften im Webdesign gehe ich auf die Replacement-Methode Sifr 3 ein, welche auf Javascript und Flash basiert.

Linkgeiz bei MisterInfo - alles auf nofollow

Das Veröffentlichen von Artikeln in Artikelverzeichnissen ist nach wie vor ein probates Mittel unter den Suchmaschinenoptimierern, um  Seiten in der Offsite-Optimierung zu optimieren und die eigene Linkpopularität zu steigern.
Die Kooperation sieht so aus: Ein Artikelschreiber verfasst einen Artikel zu einem bestimmten Thema und darf im Gegenzug einen Link im Inhalt des Textes einfügen. Somit ist beiden Kooperationspartnern geholfen. Der Artikelverzeichnisbetreiber erhält einen Fachartikel und der Verfasser einen Link. So war das auch bei einem der größten Artikelverzeichnisse misterinfo.de. Das Konzept ging auf und in den Suchmaschinen war und ist misterinfo sogar bei Topbegriffen unter den vordersten Plätzen zu finden und kann somit täglich tausende Besucher verzeichnen. Der Artikelverfasser hat meist noch zusätzlich den verfassten Artikel mit Deeplinks von weiteren Seiten gestärkt, was letztendlich zu einem der stärksten Artikelverzeichnise führte.

Gestern Abend habe ich bei pauService gelesen, dass der besagte Artikelverzeichnisbetreiber auf einmal alle ausgehenden Links in den Artikeln mit dem Attribut rel=”noFollow” versehen hat. Somit wird der Link zumindest aus Sicht der Suchmaschinen wertlos. Diese Vorgehensweise ist  dreist, zumal auch in der Vergangenheit veröffentlichte Artikel betroffen sind. Dieser Linkgeiz sorgt nun für große Aufruhr und Betroffenheit. Zahlreiche Artikelverfasser sehen in dieser Verhaltensweise einen Vertragsbruch seitens MisterInfo.

Viele werden nun die Löschung ihres Artikels beantragen und verweisende Links zu MisterInfo.de entfernen.
Ich bin gespannt, ob und wieviele Artikel tatsächlich gelöscht werden und welchen Einfluss die Entfernung von Artikeln und Links auf das Ranking von MisterInfo.de haben wird.

Mehr zum Thema “MisterInfo und nofollow” sowie aktuelle Blog-Beiträge findet man auch bei seolicious.de und she-sign.de. Eine rege Diskussion dazu findet auch im Abakus-Forum statt.

Browser Chrome ist fertig - Marktanteil bis jetzt gering

Googles Browser “Chrome” hat nach 3 Monaten den Betastatus verlassen.
Die Fertigstellung beinhaltet laut Hersteller zahlreiche Verbesserungen. So soll die integrierte Javascrip-Engine nochmals 1,5-mal schneller als in der Beta-Version sein.

Seit der Einführung im September diesen Jahres hat sich der Marktanteil allerdings nicht großartig verändert. Nach Blick in die Statistiken von mehreren eigenen Webprojekten zeigt der Anteil des neuen Browsers weniger als 1% Anteil. Der Browser wird von den meisten Internetbenutzern links liegen gelassen.
Mit Vorinstallationen seitens verschiedener Hardware-Hersteller möchte Google dem nun entgegen wirken.

Auch andere Browserhersteller wie z.B. Opera, die neben IE und Firefox ein Schattendasein führen, versuchen durch Neuerscheinungen zu punkten und Marktanteile zu generieren. So veröffentlichte der norwegische Hersteller Opera erst kürzlich die Version 10 seinen Browsers.